1990 – 1996

1990

Mit der Auflösung der Streitkräfte der DDR und der teilweisen Übernahme von Soldaten, Standorten, Liegenschaften und Material der Nationalen Volksarmee war die Bundeswehr mit einer Neuorganisation gefordert. Auch änderte sich mit der Auflösung des Warschauer Paktes die Bedrohungslage.

Frühzeitig hatte man Änderungen in der Heeresstruktur 5 erarbeitet, wurde jedoch von den Ereignissen überrollt. 1993 wurden die Vorhaben im Rahmen der neuen Heeresstruktur beendet. Es folgte die Heeresstruktur 5 (N), welche im Kern die Verschmelzung der Führungsstäbe des Heeres und des Territorialheeres beinhaltete. Bis 1995 wurde allerdings dann doch das Territorialheer aufgelöst.

Die Internationalisierung von Teilen der Streitkräfte begann 1989 mit Aufstellung der Deutsch / Französischen Brigade. 1995 kam das Deutsch / Niederländische Korps dazu.

Vorfeldbeleuchtung Schwere Panzerfaust

Zu Beginn des neuen Jahrzehntes geht es vom 07. bis 14. Februar auf den Truppenübungsplatz Stetten a.k.M.. Die 3. Kompanie hatte bereits im Januar als Leitungstruppe “Rot” an der US-Übung REFORGER teilgenommen.

Die 5. Kompanie wird mit der Durchführung der Unteroffizierlehrgänge Teil 1 AMT (allgemeinmilitärischer Teil) für die gesamte Brigade beauftragt.

Nach Rückkehr aus den USA

Im Anschluß an den TrÜbPl Stetten werden 20 Soldaten des Bataillons zum Soldatenaustausch vom 18. Februar bis 04. März in die USA fliegen. Dort sind sie bei der 82. Airborne in Fort Bragg (North Carolina) zu Gast.

Anfang Mai (02.-05.05.) sind die Feldwebel und Unteroffiziere der 5. Kompanie zur Weiterbildung im Orts- und Häuserkampf in Hammelburg.

Ende Mai (28. bis 31.05.) wird ein Schießbiwak in Engstingen durch die 4. Kompanie ausgerichtet.

traditionelles Foto der Dritten mit neuem Kp-Chef H Frank Tempel


Zum Ende des ersten Quartals wird Hauptmann Frank Tempel Chef der 3. Kompanie.

Wappen der Fallschirmkameradschaft “Eugen Meindl”

Am 19. Mai wird das 40jährige Bestehen der Fallschirmjäger-Kameradschaft ” Eugen Meindl” in Wiesbaden gefeiert.

Major Hans Rainer Sinzig.

Die Schwarzwaldbrigade richtet am 10.06. den Vielseitigkeitswettkampf “Major Sinzig Pokal” aus. Der Wettkampf bestand aus einem 7,5 km Geländelauf mit anschließendem Schießen. Major Sinzig verunglückte 1986 tödlich beim Freifallsprungdienst in der Kaserne in Calw.

Oberfeldwebel Werner Strobel (2./251) wird mit seinen Soldaten am 13. Juni für den Einsatz während der 31. Kommandeurtagung in Stuttgart ausgezeichnet

Die 2. Kompanie führt am 03. Juli einen Fallschirmsprungdienst bei der Patengemeinde Schaidt durch.

Das Feierliche Gelöbnis der Rekruten der 3. Kompanie wird am 03.09. in Calw-Hirsau ausgerichtet.

Der Kommandeur Oberstleutnant v. Butler wird am 21. September zur 11. MSD (Mot-Schützen-Division) nach Halle beordert im Zuge der Zusammenführung der NVA und Bundeswehr. Major Ferdinand Baur führt das Bataillon stellvertretend bis zum 31. März 1991.

Teile des Bataillons üben am 13. Oktober in Thüringen mit Fallschirmsprungdienst.

Vom 28. November bis 06. Dezember verlegt die 3. Kompanie nach Stetten (TrÜbPl).

1991

Allied Command Europe Mobile Forces (2002 aufgelöst)

Die 3. Kompanie verlegt vom 08. bis 16. Januar zur Winterkampfausbildung nach Mittenwald / Luttensee. Am 17. Januar 1991 beginnt die Operation DESERT STORM (Golf-Konflikt). Unsere 3. Kompanie gewinnt am 13. März den CHALLENGE CUP (AMF).

Oberst Bergenthal übergibt das Kommando an Major Gerd Moeller

Bataillonsappell am 27. März 1991 mit vielen Veränderungen:

Kommandowechsel: Oberstleutnant v. Butler übergibt das Kommando an Oberstleutnant Gerd Möller.

Der Chef der 2. Kompanie Hauptmann Brandt übergibt seine Kompanie an Oberleutnant Janik. Hauptmann Brandt wird der neue S4 des Bataillons. Vorgänger Hauptmann Manfred Klatt wird verabschiedet.

Neuer Kompaniefeldwebel der 2. wird Hauptfeldwebel Raimund Wirth. Er übernimmt die Dienstgeschäfte von Hauptfeldwebel Alfred Reichenbächer.

Auch die 3. Kompanie bekommt einen neuen Chef: Hauptmann Frank Tempel wird von Oberleutnant Pauly auf dem Dienstposten abgelöst. Hauptmann Frank Tempel wird Chef der 5. Kompanie.

Bei der 4. Kompanie wird Hauptmann Zitzmann als Kompaniechef von Oberleutnant Brunhammer ersetzt.

Hauptmann Alois Hösle wird als Chef der 5. Kompanie verabschiedet.

Oberst Alois Hösle
(* Juli 1954 – † 09.10.2019 )

1974 – Eintritt in BW beim FschJgBtl 252 in Nagold
1980 – 1985 Studium Maschinenbau
1988 – 1991 KpChef 5./251
1991 – Generalstabslehrgang
1993 – G4 LLBrig 25
1995 – G3 LLBrig 25
1998 – Kommandeur FschjgBtl 263
2002 – Referent BmVg
2005 – 2009 Kommandeur LL/LTS
2009 – 2011 NATO Stab Neapel
2011 – 2013 stvKdr KSK
2013 – Ruhestand

Der neue S1 OSF Udo Petrus

Die Dienstgeschäfte des S1-Offiziers übernimmt am 27.03.1991 Oberstabsfeldwebel Udo Petrus von Oberleutnant Hangs.

Feldwebel und Offiziere des Btl mit ihrem neuen Kommandeur OTL Moeller
v.l.n.r. vorne: HF Faust, F Schönegger, HF Willinger, HF Riehl, OF Kienhöfer, OF Ullrich, HF Mayer, HF Barth, OLT Möller, X, HF Kubisch, H Tempel, X, X, X ; mitte: OF Musialik, HF Wirth, X, HF Ungeheuer, X, X, X, F Boseckert, OF Dettenborn, X, OF Fink, F Kübler, M Baur, X, H Brandt; darüber: F Doppel, X, F Drexel, HF Flechsler, X, X, OF Schmitz, OF Riebold, F Siegenthaler, OF Pönicke, H Bachelm, HF Mielke, OSF Petrus, X; oben: X, X, X, X, X, X, X, X, OF Schmitt, OF Kohlitz, F Blatter, HF Glattfeld, F Brandt

Das Bataillon erhält eine neue Kompanie. Am 01. April wird die 6. Kompanie als Feldersatz-Einheit aufgestellt.

Teile der 3. Kp sind vom 21. April bis 04. Mai bei der 82. Airborne in Fort Bragg (North Carolina). Die am Standort verbleibenden Teile der 3. Kompanie werden vom 22. bis 24. April an einer Gefechtsübung unseres Kanadischen Patenverbandes im Nordschwarzwald teilnehmen.

Im Juni verlegt das Bataillon nach Stetten. Die 3. Kompanie wird vom 12. bis13. Juni als Feindarstellung im Sprungeinsatz bei der D/F Brigade eingesetzt.

Es folgt der Truppenübungsplatz-Aufenthalt in Münsingen vom 27. August bis 06. September und das Sprungbiwak der Brigade vom 23. bis 27. September in Mengen.

Nach dem Tausch der Schwarzwaldbrigade mit der Saarlandbrigade sind die 4. und 5. Kompanie vom 27. August bis 20. Septemebr bei der AMF-Übung ACTION EXPRESS.

Die Saarlandbrigade hatte die Teilnahmen an der D-F Übung COLIBRI übernommen. Die Schwarzwaldbrigade stellt dafür den Anteil bei AMF.

1992

Waffentraeger Wiesel mit der Bordmaschinenkanone 20 mm.

Im I. Quartal wird die 5. Kompanie mit dem Waffenträger Wiesel ausgestattet. Die Kompanie erhält den Wiesel mit BMK FK20-2 und mit Rüstsatz TOW.

Die Führer des Bataillons 1992
(v.l.n.r.) oben: X, OSF Petrus, HF Mielke, F Drexel, X, X, X, X, OF Musialik, F Boseckert, HF Barth, X, X; unten: HF Riehl, OF Maiwald, OF Piening, M Bachelm, M Pomplun, OLT Möller, H Pauly, X, X, OF Pönicke, OF Dettenborn; knieend: OF Fink, OF Riebold, OF Ullrich, OF Kienhöfer, HF Schmitt

Vom 20. bis 31. Januar verlegt das Bataillon auf den Truppenübungsplatz Heuberg in Stetten a.k.M.. Im Anschluß geht es für die 3. Kompanie vom 03. bis 08. Februar zur Winterkampfausbildung nach Mitteltal.

Bataillonsappell am 26. März:

Hauptmann Frank Tempel übergibt die 5. Kp an Oberleutnant Otterbach.

Das Urgestein Stabsfeldwebel Holger Glattfeld übergibt den Dienstposten als Kompaniefeldwebel der 4. Kompanie an Hauptfeldwebel Bernd Flechsler.

Vom 04. bis 08. Mai geht die 3. Kompanie erneut zur Winterkampfausbildung nach Mitteltal.

2. Kompanie in Bern

Im Mai nimmt die 2. Kompanie in Zugstärke am Berner Zwei-Tages-Marsch teil. Vom 18. bis 24. Juli sind Teile der 3. Kompanie beim 200 km langen Nijmegen-Marsch (Niederlande) dabei.

Vom 12. bis 14. Mai übt das Bataillon im Raum Calw – Albstadt – Wildbad. Im Anschluß verlegt die Truppe vom 18. bis 25. Mai nach Münsingen.

Am 25. Juni nimmt die 5. Kompanie bei der Gefechtsvorführung im Rahmen “35 Jahre 1. Luftlandedivision” in Bruchsal teil.

Die 5. Kompanie ist vom 30. August bis 04. September zum FK und TOW Schiessen in Munster.

Das 15. Ehemaligentreffen der 78. Infanterie- und Sturmdivision findet am 19. September erstmalig in der Graf-Zeppelin-Kaserne (GZK) statt.

Der Herbst hat es noch einmal in sich. Vom 14. September bis 01. Oktober sind Teile der 2. Kompanie beim französischen Kommando-Lehrgang in Pont St.Vincent (bei Nancy). Das Bataillon übt vom 15. bis 25. September bei der Bataillonsgefechtsübung WACKERER SCHWABE. Danach geht es noch einmal nach Münsingen vom 28. September bis 09. Oktober. Parallel sind vom 04. bis 23. Oktober nun Teile der 5. Kompanie beim französischen Kommando-Lehrgang in Pont St.Vincent.

Auch die Brigade richtet ein letztes Mal das Sprungbiwak in Mengen vom 05. bis 09. Oktober zur Ableistung von Pflichtsprüngen aus. Nur wenige Teilnehmer unseres Bataillons sind dabei.

Großes Antreten in Calw am 22.11.92: General Bergenthal übergibt das Brigadekommando der Schwarzwaldbrigade an Oberst Schulz.

1993

Ein letztes Mal: vom 08. bis 13. Februar verlegt das Bataillon zum TrÜbPl Münsingen.

Bataillonsappell am 26. März : Hauptmann Brunhammer übergibt das Kommando der 4. an Oberleutnant Geisler.

Im April wird der Standort Lahr aufgelöst und unser Kanadischer Patenverband verlegt zurück in die Heimat.

Vorkommando: Waffenträger Wiesel mit TOW in Somalia

UNOSOM II

Der Bundestag schickte 1993 erstmals bewaffnete Soldaten ins Bürgerkriegsland Somalia. Erstmals muss die Bundesregierung die Zustimmung des Parlaments einholen, um die Bundeswehr in die Welt zu schicken. So hatte es zehn Tage zuvor das Bundesverfassungsgericht verlangt.

Darüber, wo die deutschen Truppen überhaupt hin sollen, herrschte noch bis kurz vor Abflug Unklarheit. Ebenso wie über den Zweck der Sache.

Unser Bataillon stellte Teile des Erkundungskommandos im Mai 93 in Beledweyne Lager Mantabaan. Das erste Kontingent UNOSOM II stellte das Fallschirmjägerbataillon 261 aus Lebach im Saarland.

Die deutschen Truppen werden ab Februar 1994 auf Fregatten aus dem Hafen von Mogadischu evakuiert.

Die Bundeswehr berichtet stolz, dass die Verladung von Soldaten und Material zwar schwierig, aber gelungen sei. In Somalia übernehmen nach Abzug der westlichen Truppen die Warlords wieder die Macht.

Bis heute ist Somalia kein befriedeter Staat.

“Auge am Feind” – frz. Para (rechts!) während COLIBRI XXX.
 

Vom 25. Mai bis 10. Juni erfolgt die letzte Teilnahme an der Übung COLIBRI XXX. in Südfrankreich (Raum Rodez).

Das traditionelle Divisionstreffen der 78. Infanterie- und Sturmdivision findet zum 2. Mal vom 17. bis 18. September in der Graf-Zeppelin-Kaserne (Calw) statt.

Am 13. Oktober wird Hauptmann Pauly von Oberleutnant Meindl als Kompaniechef der 3. abgelöst. Hauptfeldwebel Ungeheuer übergibt seinen Dienstposten als Kompaniefeldwebel der 3. Kompanie an Hauptfeldwebel Alfred Schmitt. Hauptfeldwebel Kubisch wird Kompaniefeldwebel der 1.Kompanie und übergibt den Dienstposten als Kompaniefeldwebel der 5. Kompanie an Hauptfeldwebel Uwe Willinger.

Am 14. August 1993 verunglückt unser Kamerad Hauptfeldwebel Alfred “Larry” Reichenbächer tödlich bei einem Tandem-Freifallsprung in Calw. Alfred Reichenbächer zählte mit rund 4.500 Sprüngen und fast 300 Sprüngen als Tandemmaster zu den erfahrensten Fallschirmspringern in Deutschland. HF Reichenbächer war als Zugführer II. Zug/ 2. Kompanie und später als Kompaniefeldwebel der 2. Kompanie eingesetzt.

rechts: OTL von Pescatore

Bataillonsappell am 16. Dezember 1993:

Kommandowechsel: Oberstleutnant Gerd Möller übergibt das Kommando an Oberstleutnant Rüdiger von Pescatore. Die 2. Kompanie bekommt mit Oberleutnant Meyer einen neuen Chef. Hauptmann Jannik wird verabschiedet.

19. August bis 20. September: Die 2. Kompanie übt in den USA mit der 82. Airborne Div in Fort Polk (Louisiana) in einem JRTC (JRTC = Joint Readiness Training Center) in direkter Zusammenarbeit mit der US-Luftwaffe.

Die 2./251 zu Gast beim II. Bataillon der 505. Brigade der 82. Luftlandedivision in Fort Polk. Unsere Männer waren mit US-Material ausgerüstet.

1994

2./251 mit französischen Kameraden in “Bonnland”
Bonnland, Perspektive 1
Bonnland, Perspektive 2

Im Januar sind die 2. und 3. Kompanie zum Orts- und Häuserkampf in Hammelburg. Mit dabei ein Kontigent französischer Kameraden.

23.03.1994: Unsere Truppenfahne (Fahnenträger HF Walter Piening) beim Vorbeimarsch am Divisionskommandeur

Nach 37 erfolgreichen Jahren wird zum 31. März 1994 die 1. Luftlandedivision in Bruchsal außer Dienst gestellt.

Die 1. Luftlandedivision war die 9. Division und einzige Luftlandedivision des Heeres der Bundeswehr. Sitz des Stabes war zuletzt die Eichelbergkaserne in Bruchsal. Truppenteile der Brigaden waren im gesamten Bundesgebiet disloziert. Die Aufgaben der Division und die Führung der Luftlandebrigaden wurden 1994 vom aus Teilen der aufgelösten 4. Panzergrenadierdivision und der 1. Luftlandedivision neu aufgestellten Kommando Luftbewegliche Kräfte/4. Division (KLK/4. Div) in Regensburg übernommen.

Damit war die 1. Luftlandedivision de facto aufgelöst.

Das Kommando Luftbewegliche Kräfte war wiederum Keimzelle der Division Spezielle Operationen (DSO), aus der am 1. Januar 2014 die Division Schnelle Kräfte (DSK) hervorging, welche heute die luftlandefähigen Kräfte der Bundeswehr bündelt. (Quelle: wikipedia)

09. Mai :   Der Standort Ludwigsburg wird aufgelöst. Das Fallschirmjägerbataillon 251 stellt das Gesamtpersonal für den Grossen Zapfenstreich mit Ehrenkompanie und Perlenkette.

Vom 17. bis 21. Oktober 1994 geht die DE-F Luftlande-Übung COLIBRI in die 31. Auflage. COLIBRI XXXI. findet in diesem Jahr turnusgemäß in Süddeutschland statt.

Am 12. November 1994 feiert eine Abordnung des Bataillons in Wiesbaden das 20-jaehrige Bestehen der Partnerschaft mit der Fallschirmkameradschaft “Eugen Meindl”.

1995

VN-Ausbildung für IX. Inspektion Inf.Schule Hammelburg durch FschJgBtl 251

Das Bataillon übernimmt die Ausbildung der VN (Vereinte Nationen) – Kontigente vom 10. bis 30. Juli an der Infanterieschule in Hammelburg.

1996

(Auszug aus dem letzten Jahresausbildungsbefehl an den Verband)

Lage: 
Unser Bataillon ist von seinem Auftrag als KRK (Ü) Verband entbunden. Mit der schrittweisen Auflösung, der Versetzung von Personal, der Absteuerung von Material, wird jedem Bewerber aus unserem verband bei erfüllten Voraussetzungen und festgestellter Eignung die Chance gegeben, in das aufzustellende KSK einzutreten. Unter Beibehaltung einzelner Vorhaben bleibt der Ausbildungsauftrag bis zur Entlassung der letzen  Grundwehrdienst- leistenden bestehen.

Auftrag:
FschJgBtl 251 hat den Auftrag den US/GE Soldatenaustausch im JRTC Fort Polk (USA) in Verbindung mit der Aufnahme einer US-Fallschirmjägerkompanie vorzubereiten und durchzuführen. Im Einzelnen ist damit unsere 2. Kp im Zeitraum 12.02.-28.03. beauftragt. Ggf. wird das Bataillon noch als Leitverband noch an der D/F LL-Gefechtsübung COLIBRI XXXII teilnehmen. Vordergründig ist aber die Auflösung bis zum 30.09. personell und materiell zu betreiben und sicherzustellen 

Durchführung:
Schwerpunkt ist die Auflösung. Absicht ist es,
1) mit Vorrang Zeit- und Berufsoldaten der Liste 2 (Nicht-KSK) “adäquat unterzubringen”, die Auflösung schrittweise, mit Priorität Personal anzusetzen und mit der zeitgleichen Aufstellung des KSK in Deckung zu bringen.
2) zeitweise entstehende personelle Überkapazitäten zu anspruchsvoller Führerweiterbildung zu nutzen
3) Die “Eiserne Faust” angemessen am 29.03.1996 von der Öffentlichkeit und aus der Gemeinschaft der Fallschirmjäger zu verabschieden.


29.03.1996
Bataillonsappell im Klosterhof Hirsau, Bataillons-Abschlußfeier in der Sporthalle der Graf-Zeppelin-Kaserne in Calw


“Es ist ebenso nutzlos als töricht,
sich nicht in das Unabänderliche ruhig und still zu fügen”
(Wilhelm v. Humboldt 1767-1835)


Offiziere und Feldwebel des Bataillons vor dem Ehrenmal in der Graf-Zeppelin-Kaserne 1996

1 Kommentar zu "1990 – 1996"

  1. Bernhard Gaas | 27. Mai 2021 um 19:22 | Antworten

    Sehr geehrter Kamerad,
    als langjähriger “4Daagse” von Nijmegen, Teilnehmer und bereits schon etliche Jahre im Ruhestand (Veteran), bin ich dabei eine Chronik
    über die Teilnahme der Bundeswehr-Delegation von Nijmegen zu erstellen. So habe ich auch in den Weiten des Internets, ihre Chronik gefunden.
    Hier finde ich zu meiner Überraschung das das Bataillon 1992 an diesen Marsch teilgenommen hat. In der mir vorliegenden Marschgruppen-Aufstellung
    wird ihre Marschgruppe nicht erwähnt. Was mich jetzt interessiert ist, wer war der MarschGrp-Führer? Natürlich bin ich über alles was in
    Verbindung mit den Vier-Tagen von Nijmegen zusammen hängt interessiert.
    Bedanke mich jetzt schon einmal und wünsche allen Kameraden und Kameradinnen, bleiben sie Gesund!

    Mit kameradschaftlichen Grüßen

    Bernhard Gaas OSF a.D.

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