1980 – 1989

1980

Blick durch das Zielfernrohr der FK 20-2 FERO Z13 auf der Schießbahn 10, Basis links mit Hartziel auf dem TrÜbPl Münsingen
FK Zug 251 Münsingen – Die Zeiten am Lagerfeuer waren wunderbar.

Schwerpunkt in diesem Jahr ist die Großübung des II. Korps SANKT GEORG, bei der unser Bataillon als Übungstruppe eingesetzt ist. So wird die Ausbildung auf dem Truppenübungsplatz Münsingen im Februar bereits auf diese Übung ausgerichtet.

(Foto: FeuerKdo: „900 – geradeaus – 5 Schuss Einzelfeuer – *Richtschütze meldet Ziel aufgefasst* – Feuer frei“)

Zur Erinnerung die MKS-Formel:  geschätzte Breite des Zieles x (mal) 1000 : (geteilt) durch die Strichzahl im DF oder Strichplatte = Entfernung zum Ziel. Das funktionierte erstaunlich präzise!!! Der TrÜbPl Münsingen wurde vom FK Zug 251 ein bis zwei mal im Jahr jeweils mehrere Tage zum Schulschiessen alleine ohne Kompanie genutzt. Wunderbar!!

Sprungdienst CH-53 in Deckenpfronn: linls OTL Jochen Düesberg, rechts daneben H Ferdinand Baur

Das fast jährliche “5 Tage Schiessbiwak” TrÜbPl Münsingen. Ganz in der Nähe war die Schiessbahn 10 für 20 mm-Waffen. Dort wurden alle Schulschiessübungen der Fk 20-2 mit viel Zeit und Ruhe zur Einzelausbildung durchgeführt. Das war in der Regel sehr effektiv. Oftmals war auch ein Feldküchentrupp dabei, manchmal gab’s nur EPA.

1. Kompanie: Fußmarsch zum Schiessen von CALW nach NAGOLD (22 km). Es gab variable Marschgeschwindigkeiten 😃. Die Schiessübungen mussten abends natürlich „erfüllt” sein.

Im September wird das Bataillon für die Großübung des Heeres der Luftlandebrigade 26 unterstellt. Weiträumige Luftlandeoperationen, u.a. aus dem Raum Koblenz bis in den Raum Fulda, gehören zum Übungsablauf ebenso wie der Einsatz in Verzögerung und Verteidigung. In der Abschlussbesprechung sagt der Inspekteur des Heeres Generalleutnant Poeppel über die Leistungen unseres Verbandes: “Wer heute in der Bundeswehr gut ausgebildete und motivierte Soldaten sehen will, der muss zur Fallschirmjägertruppe gehen!”



Gerhard “MV” auf dem Sprungturm in Calw, Absetzter Hauptfeldwebel Alfred “Larry” Reichenbächer

Im Oktober schließt sich der Übungsplatz Heuberg an, und wie auch noch im November hat das Bataillon einen prominenten Wehrübenden in seinen Reihen: den damaligen Kultusminister des Landes Baden-Würrtemberg Gerhard Mayer-Vorfelder, Oberleutnant der Reserve.

OL d. Res. Mayer-Vorfelder, Oberstleutnant Düesberg
Alles dabei

Mit einer Jagdkampfübung der 3. Kompanie nach Fallschirmsprung im tiefverschneiten Hochschwarzwald und einem Appell anläßlich des 25-jährigen Bestehens der Bundeswehr klingt das Jahr 1980 aus.

Jagdkampf im Schnee

1981

letzte Zielansprache bei der Lehrvorführung
Marschbereitschaft hergestellt“ im Lager Aulenbach/TrÜbPl Baumholder zum Beziehen eines nahen Verfügungsraumes für LLOp nach MALMSHEIM.

Im März verlegt das Bataillon nach Baumholder. Die Rückverlegung in den Standort Calw erfolgte im Rahmen der Brigadegefechtsübung HUSARENRITT 81 unter Leitung des Brigadekommandeur Oberst Biemann. (Luftlandeoperation und Übersetz-Übung RHEIN). Tolle Sache!

Das Foto zeigt das Ende der Lehrvorführung „20mm-Schiessen“ auf dem TrÜbPl Baumholder mit Angehörigen des Bataillons als Zuschauer. Hier letzte Zielansprache, danach „Herstellung der Sicherheit“.

Wegen eventueller Rückfragen: Natürlich gab es einen abgetrennten Zuschauerraum. Hier war das offizielle Schießen beendet. Zu viel Sicherheitspersonal? Nein – die kamen von anderen Schiessbahnen zum Gucken.

Die Heeresfliegerübung ALBATROSS im Mai nutzt das Bataillon im Hinblick auf das Herbstmanöver zur Luftlande und Gefechtsausbildung.

Parade in Calw – 2. Kompanie, vorne H Seidenspinner

Im Juli feiert man “20 Jahre Standort Calw” in Form eines Tages der Garnison mit 25.000 Besuchern.
Der Höhepunkt des Jahrs ist im September die Gefechtsübung des II.Korps SCHARFE KLINGE im Raum Schwarzwald / Bodensee.

Das Bataillon hatte sich intensiv darauf vorbereitet, dem eigenen Angriff voraus, drei Neckar – Brücken im Handstreich aus der Luft zu nehmen und offenzuhalten. Der Feind erkennt die Absicht und verstärkt seine Verteidigung, dies zwingt das Bataillon zu einer neuen Planung. Trotz geringer Vorbereitungszeit und ohne ErkKdo voraus führt das Bataillon auch den neuen Auftrag vor den Augen des Verteidigungsministers und hoher in- und ausländischer Militärs erfolgreich durch.

BmVg Hans Apel im Gespräch mit Hauptfeldwebel Günther Schlegel (3. Kompanie) bei der Übung “Scharfe Klinge”

Im Oktober haben Teile des Bataillons die Gelegenheit, in Italien für zwei Wochen am Dienst der italienischen Fallschirmtruppe teilzunehmen und das italienische Springerabzeichen zu erwerben.

Der Dezember führt das Bataillon nach Hammelburg zum Orts- Waldkampf unter winterlichen Bedingungen. Erstmals erprobt das Bataillon hier bei einem MILAN-Nachtschießen mit gutem Erfolg das neue Wärmebildgerät MIRA. Bei der dort durchgeführten Inspizierung durch den Inspizienten der Jägertruppe wird dem Bataillon ein guter Ausbildungsstand bescheinigt.

1982

3./251 im Angriff auf Skiern

Das Jahr beginnt auf dem tief verschneiten Übungsplatz Münsingen. Höhepunkt dabei ist das Gefechtsschiessen des mit Mörser und TOW verstärkten Bataillons am 28. Januar. Die gesamte 3. Kompanie greift dabei auf Skiern an. Der Rückmarsch erfolgt ab Tübingen im Fußmarsch. Zunächst durch den Schönbuch geht es nördlich Herrenberg vorbei, Deckenpfronn wird ostwärts umgangen. Nach 50 km erreicht das Bataillon trotz extremer Wetterbedingungen ohne nennenswerte Ausfälle den Standort.

Am 01. April wird das Bataillon 25 Jahre alt. Aus diesem Anlaß findet am gleichen Tag ein feierlicher Appell statt. Die eigentliche Jubiläumsfeier findet am 05. Juni statt, zu der alle Angehörigen, Freunde und Ehemaligen eingeladen werden.

Erstmals wurde zum 25-jährigen Jubiläum eine Chronik aufgesetzt. Die meisten Information, Daten und Fotos entstammen diesem Band. Das Vorwort des damaligen Kommandeurs Oberstleutnant Jochen Düesberg bilden wir hier ab.

Der Bataillonsstab 1982 – (v.l.n.r.) H Henschel (TO), OF Mayer (ZSt), HF Stickelbröck (S3Fw), ROI Günther Weibrecht, OL Paul (FMO), OF Klamt (S1Fw), L Wittmann (S1), HF Stockinger(TVB); unten: OF Heil (MatN), SA Dr. Ganter, OL Moos (S2), OLT Düesberg (KDR), M Stadter (S3), H Klatt (S4)
“Der Kommandeur mit seinen Kp-Feldwebeln” :  (v.l.n.r.: HF Hans Mielke, HF Uwe Albuschat, OTL Jochen Düesberg, HF Günther Schlegel, HF Holger Glattfeld, HF Udo Petrus)

Heeresstruktur IV
ab 01. April 1982

Die 5. Kp erhält die erste PzAbw Waffe TOW
am 08.04.1982

08.04.1982 5. Kompanie erhält erste TOW v.l.n.r.: U John, SU Schels, SU Walther, Fj Winck, U Brandies, U Frank, SU Flechsler, Fj Layer, knieend Fj Ertler, in der Tür HF Kubisch

Das neue Lebensjahr bringt die Umgliederung in die Heeresstruktur 4 mit sich.
Damit ergibt eine neue Aufgabe für das Fallschirmjägerbataillon. Aus einem reinen Fallschirm-Infanteriebataillon mit Jagdkampfzügen wird ein luftbeweglicher, panzerabwehrstarker Verband.

Die 5. Kompanie wird zur Panzerabwehrkompanie. Der FK-Zug der 1. Kompanie wird mit Personal und Gerät in die 5. und dann in die 4. Kompanie eingegliedert. Die “neue” 4. Kompanie startet am 01. April mit der Rekrutenausbildung. Auch die Fahrschulgruppe ist der 4. Kompanie zugeordnet.

Das Fallschirmjägerbataillon 251 gliedert sich in der Heeresstruktur IV demnach in 5 Kompanien:

– 1. / FschJgBtl 251 (Stabs- und Versorgungskompanie)
– 2. / FschJgBtl 251 (Jägerkompanie) vorher 4./251
– 3. / FschJgBtl 251 (Jägerkompanie)
– 4. / FschJgBtl 251 (Panzerabwehrkompanie / EA) neu
– 5. / FschJgBtl 251 (Panzerabwehrkompanie) vorher 2./251


Am 08. April erhält die 5. Kompanie die erste TOW. Etwas später wird die TOW mit dem AN/TAS 4 nachtkampffähig.

H Wolfgand Mettler (vorne) und HF Günther Schlegel bei der 
Verleihung der Springerabzeichen an die Paras des 1er RCP

Vom 10. bis 12. Mai findet in der neuen Gliederung die LL-Gefechtsübung COLIBRI XX. statt, in der das Bataillon in der Verteidigung nach Fallschirmsprung und Luftlandung im Raum LANDSBERG/LECH – GÜNZBURG/DONAU eingesetzt wird. 330 französische Soldaten erwerben das Deutsche Springerabzeichen.

Vom 13. bis 17. September leistet das Bataillon während der Heeresübung STARKE WEHR den Schiedsrichterdienst.

Bataillonsappell am 29. September 1982: Brigadekommandeur General Otto Biemann verabschiedet Oberstleutnant Jochen Düesberg und übergibt das Bataillon an Oberstleutnant Wolf Kunold.

Im Oktober findet ein Deutsch-Italienischer Sprungdienst in Münsingen mit dem 5. Ital. Bataillon “El Alamein” statt.

Ein voller Erfolg wir die vom 10. bis 12. November dauernde Teilnahme der 3./251 unter Hauptmann Wolfgang Mettler bei der Gefechtsübung FLINKES STACHELTIER der 10. Panzerdivision.

Der Besuch des Kommandeur 1. Luftlandedivision, Generalmajor Walter Hoffmann, bei der Winterkampfausbildung des Bataillons beendet das Jahr.

1983

Vom 05. bis 15. April übt das Bataillon auf dem Übungsplatz Münsingen, die Rückverlegung zu Fuß ist traditionell der Höhepunkt. 

Im Mai nehmen Teile der 2./251 unter Hauptmann Peter Seidenspinner am Berner Marsch teil.

Das LL-Biwak in Mengen findet vom 11. bis 15. Juli statt.

Die Ruhe vor dem Sturm! Herstellen der Gefechtsbereitschaft für COLIBRI XXI / 1983 auf dem Flughafen Toulouse-Francazal.

Zur LLGefÜb COLIBRI XXI. verlegt die Truppe mit 15 Transall nach  TOULOUSE / Frankreich.

Einsatz des verstärkten Fallschirm-Feldkanonen-Zug 5./251+ (1 JgGrp von 3./251) als Spitzenzug des Bataillons. Landung bei CAYLUS-LES ESPIEMONTS – ZZ  SAINT ANTONIN – Brücke über den Fluss AVEYRONVAOURLA VERNIèRE und Lufttransport  zur Sicherung der rechten Flanke nach BRUNIQUEL.

Als Feind waren übrigens Teile der 2e REP / CALVI (Regiment Etranger de Parachutistes) eingesetzt. Erste Feindberührung hatte das Bataillon bei Nacht. Dieser Kampf wurde durch einen Schiedsrichter entschieden.😃

Auf dem Flug nach Südfrankreich

Foto: Landung auf der Rasenfläche in Les Espiemonts. Ca. 20 Minuten vor der Landung beginnend – Hektik im Cockpit – Schweissausbrüche des C160-Teams – Suche nach dem Landeplatz – glückliche Landung auf der „Grasnabe“. Solche Flüge sind auch für die erfahrenen Piloten keine Routine. ABER: Das war echt COOL !

3./251 in Frankreich, vorne F Leyendecker
Marschpause

Nach dem Abschuss einer Boing 747 der Korean Airlines über der Sowjetischen Halbinsel Sachalin am 01. September 1983 steht man am Rande eines Weltkrieges. Weitere Informationen zur Lage bei wikipedia zur Übung ABLE ARCHER.

Es folgen bis über die Mitte des folgenden Jahres hinaus ungewöhnlich viele Übungen und TrÜbPl-Aufenthalte.

1984

Bonnland 3./251 (Foto: Horst Fabian)

Im Januar geht der Feldkanonenzug der 5. Kompanie zum Flugabwehrschiessen auf den Übungsplatz nach Putlos. Zur gleichen Zeit übt das Bataillon den Orts- und Häuserkampf sowie den Waldkampf in Hammelburg. Mit dabei der Brigade-Unteroffizier-Lehrgang (mil) der 2./251 mit Oberleutnant Christian Brauer und seinem Stellvertreter Oberfähnrich Thomas Schmidt. Das Bataillon wird in Hammelburg von seinem Kanadischen Patenverband (1er Bataillon Royal 22e Régiment – Lahr) begleitet. Auch Teile der US Berlin-Brigade üben mit unserem Bataillon.



Im Mai verlegt die Truppe nach Hohenfels, wo auch die diesjährige LLGefÜb COLIBRI XXII. im Raum Schmidtmühlen-Hohenfels stattfindet.

HOHENFELS – Der 12-Zylinder

Das “Latrinenbild” geistert seit vielen Jahren durch die Websites der Luftlandebrigade 25. Beim 1. Toillettengang hatte JEDER seine Probleme mit der Scham, nach 3 Tagen war das schon normal.

Bei der Übung PRET VERT mit den belgischen Commandos im Juni stellt die 3./251 einen Zug.

Unsere 5. Kompanie mit dem 5. Bataillon El Alamein

Die 5. Kompanie geht geschlossen nach Italien an die Italienische Fallschirmspringerschule in Pisa und ist zu Gast beim 5. Fallschirmjägerbataillon El Alamein in Siena.

Kameradschaftstorte *El Alamein – FschJgBtl 251*
Antrittsgeschenk – K 98 – an den Gastgeber
Mutprobe in der Ausbildungshalle an der „Scuola Militare di Paracadutismo“ in Pisa. Springen ohne Sicherung mit Landung im Sprungtuch auf dem Rücken – „Klappmesser“. Pisa
Einweisung in den italienischen automatischen Truppenfallschirm in der „Caserma Roberto Bandini“, Siena
Krakas der FM-Grp 1./251 (Grp-Fhr F Harald Dettenborn)


13. bis 21. September: Heeresübung FLINKER IGEL im Raum Oberpfalz/Niederbayern.

Bataillonsappell am 02. Oktober 1984: Zur Bataillonsübergabe warten die Männer der “eisernen Faust” gemeinsam mit dem neuen Brigadekommandeur Oberst Godehard Schell und dem Heeresmusikkorps 9 auf den neuen Kommandeur. Der schwebt standesgemäß nach Freifallsprung aus Bell UH-1D mit Flächenschirm MT1 auf dem Hartplatz ein. Oberstleutnant Wolf Kunold wird verabschiedet und Oberstleutnant Hartmut Digutsch führt das Bataillon ab sofort.

Vom 14. bis 26. Oktober ist das Bataillon wieder auf dem Übungsplatz Hohenfels. Die Rückverlegung an den Standort findet im Rahmen der LL-Gefechtsübung BREMSE statt: Nehmen des Flugplatzes “Malmsheim”, Fallschirmsprung aus CH-53, offen halten für die später mit CH-47 und C-160 anlandenden Teile des Bataillons. In der ersten Welle springt der Kommandeur Oberstleutnant Hartmut Digutsch mit.

1985

OTL Digutsch (re.) bei der Lageeinweisung am “Kleinen Auersberg” für den Israelischen Militärattache; 
O Schell Bildmitte

3. Kompanie: Hauptmann Wolfgang Mettler wird nach Altenstadt versetzt. Mit ihm verliert das Bataillon einen seiner qualifiziertesten Offiziere. Er hinterläßt eine Kompanie, die zu diesem Zeitpunkt ein Höchstmaß an Ausbildungsstand und Motivation erreicht hat. Nachfolger wird Hauptmann Günther Bachhelm. 

In der Zeit vom 17. Februar bis 02. März ist das Bataillon auf dem Übungsplatz in Wildflecken. Im Mittelpunkt steht der Besuch des israelischen Militärattaches. Ihm stellt sich die 3./251 beim “Angriff auf den kleinen Auersberg” vor.

OTL Digutsch (Bildmitte) in Italien, mit dabei L Hangs (3vl) und OL Schmitt (re)

Im Mai ist der Feldkanonenzug der 5./251 in Todendorf (Flugabwehr-Schießen mit FK). Zeitgleich findet im Raum Ingolstadt die LL-Gefechtsübung “Albatros IX” statt.

Das LL-Biwak in Mengen wird vom 24. bis 28. Juni durchgeführt. Eine Abordnung des Bataillons geht nach Italien und erwirbt beim 2. Bataillon “Tarquinia” in Livorno das italienische Springerabzeichen.

Das Bataillon erhält einen neuen GDP-Einsatzraum für den Verteidigungsfall. Im Rahmen einer Führungs- und Funk-Übung werden die Verbindungen in den neuen Verteidigungsstellungen überprüft.

L Hangs (re.) bei der Einweisung in das BIV für den Chinesischen Attaché, links OF Hartmut Hausser, im Hintergrund U Schwaiger 2./251

Im Oktober verlegt das Bataillon auf den Übungsplatz Hohenfels. Die Verlegung wird im Lufttransport von Stuttgart-Echterdingen mit C160 unter schwierigen Witterungsbedingungen durchgeführt. Der stv. Kommandeur Major Klaus Beichel springt in der ersten Welle und verunglückt beim Fallschirmsprung schwer.

Besuch des Chinesischen Militär-Attaches, der sich für das erstmals im Einsatz befindliche BIV (Bildverstärker) Nachtsichtgerät Eltro-Zeiss Fero Z51 interessiert.

Für die Heeresübung TRUTZIGE SACHSEN im Raum Bremen stellt das Bataillon Teile für den Schiedsrichterdienst.

Die LL-Gefechtsuebung VENTILATOR in Oberbayern findet am 3. und 4. Oktober statt.

Zur Feind-Darstellung an der internationalen  Fernspähschule in Weingarten wird die 2. Kompanie vom 30. November bis 01. Dezember abgestellt.

Anläßlich des Jubiläums “30 Jahre Bundeswehr” findet ein Großer Zapfenstreich auf dem Marktplatz in Calw statt.

1986

Absetzen aus CH 47

Vom 01. bis 09. Februar übt das Bataillon auf dem Übungsplatz Heuberg. Höhepunkt ist der Besuch des Kommandierenden General II. Korps Generalleutnant Lange. Im Anschluss findet die LL-Gefechtsuebung MERKUR statt.

Major Muhl wird neuer S3/stv. Kommandeur.

12. bis 16.  Mai: STILLES EMSLAND und SECOND TRY in den Niederlanden und Norddeutschland. Das Bataillon springt als erster Verband nach Ende des II. Weltkrieges auf Niederländischem Boden.

Sprungdienst in Schaffen (Belgien)

14. bis 18. Juli: 40 Soldaten erwerben das belgische Springerabzeichen beim Regiment “Para Commando” in Flavinne / Belgien.

“Fränkischer Schild”: Sprungeinsatz Bad Wimpfen

Bei der Heeresübung FRÄNKISCHER SCHILD wird das Bataillon als Übungstruppe “Rot” eingesetzt. Nach Anlandung mit UH-1D und CH-53 werden die Main-Brücken in Karlstadt (2./251) und Himmelstadt (3./251) im Handstreich (Aufklärung voraus) genommen und verteidigt.

Am folgenden Tag greift das Bataillon nach Fallschirmsprung nördlich Bad Wimpfen die verteidigenden Jäger und Panzergrenadiere an.

“Rommel-Zug”: Gratulation an Hauptmann Christian Brauer (Kompaniechef 2./251, daneben Fähnrich Boris Grundel)

Beim Rommel-Wettkampf in Hammelburg erreicht die Auswahl des Bataillons als Vertreter der 1. Luftlandedivision unter Führung von Hauptfeldwebel Harry Ungeheuer den 3. Platz der Gesamtwertung.

III. Zug 3./251 (OF Alfred Schmitt, li.) nach 
Fsch-Sprung angetreten (Fränkischer Schild)

Weitere Übungen in diesem Jahr:
– Gefechtsübung CROSSED SWORDS / Paderborn
– Gefechtsübung WACHSAMER GREIF
– TrÜPl Hohenfels
– Brigadegefechtsübung SCHLAGENDER FALKE
– Gefechtsübung BUNTES FÄHNLEIN

Eine besondere Auszeichnung wird die Teilnahme von Soldaten (OL Thomas Schmidt, OF Alfred Schmitt) des Bataillons an einem Austausch an der schwedischen Fallschirmjägerschule in Karlsborg .

1987

Auf dem Übungsplatz Hammelburg (Orts- und Häuserkampf vom 26.01. bis 04.02.) begrüßt das Bataillon zahlreiche internationale Gäste: Soldaten der franz. Berlin Brigade, Kanadier, Belgier, sowie 8 Kameraden der 11th Aviation Group aus Schwäbisch-Hall üben mit dem Bataillon.

Drei Soldaten nehmen an einer Tauchausbildung vom 19. bis 23. Januar bei den französischen Streitkräften in Reutlingen teil und erwerben das französische Taucherabzeichen. 251 hat somit als einziger Verband der 1. Luftlandedivision eine Tauchergruppe.

O Schell bei der Übergabe der Auszeichnung an OTL Digutsch

Am 27. März erhält Oberstleutnant Digutsch aus den Händen des Brigadekommandeurs den Wappenteller des II. Korps als Auszeichnung für das erfolgreichste süddeutsche Bataillon. Bewertet werden sportliche Leistungen, Gepäckmarsch und Schießen.

OTL Digutsch (li), Gerhard Meyer-Vorfelder (Bildmitte), O Schell (re)

Mit einem Tag der offenen Tür in der Graf Zeppelin Kaserne feiert man am 28. März das 30-jährige Bestehen des Bataillons.

Es werden rund 5.000 Besucher gezählt. Höhepunkt ist der Appell, bei dem Minister Meyer-Vorfelder im Auftrag des Ministerpräsidenten Lothar Späth das Fahnenband des Landes Baden-Württemberg verleiht.

Übergabe: v.l.n.r. OTL Digutsch, OTL Rosenberger

Im Rahmen des Appells übergibt Oberstleutnant Hartmut Digutsch sein Bataillon an Oberstleutnant Manfred Rosenberger.

Kommandeur mit seinen “Spiessen”: HF Günther Schlegel, HF Bernd Kubisch, HF Hans Mielke, OLT Hartmut Digutsch, HF Uwe Albuschat, HF Holger Glattfeld

Am 15. Juli wird die Patenschaft zwischen der Gemeinde Schaidt (Pfalz) und der 2. Kompanie geschlossen. Die Kompanie präsentiert sich vor Ort unter anderem mit Fallschirmspüngen aus UH-1D.

COLIBRI XXV: Feldparade auf dem
Fliegerhorst Mengen

Mit einer eindrucksvollen Feldparade auf dem Fliegerhorst Mengen geht die 25. Ausgabe der LL-Gefechtsübung COLIBRI XXV. (29.06.-01.07.) zu Ende. Zwischen Allgäu und Schwäbischer Alb waren rund 2.000 Soldaten der LLBrig 25 und der 1.. französischen Fallschirmjägerdivision aus Toulouse im Einsatz.  


Auf die Heeresübung KECKER SPATZ vom 21. bis 25. September folgt vom 24. bis 26. November die intensive Bataillonsgefechtsübung HERBSTSTURM im Raum Rohrdorf statt.

1988

Zum Jahreswechsel übernimmt Hautmann Günther Bachelm die Dienstgeschäfte des Kompaniechefs der Stabs- und Versorgungskompanie von Major Ferdinand Baur. Hautmann Bachhelm war zuvor Kompaniechef der 3. Kompanie, und hat seinen Dienstposten an Hauptmann Schneider übergeben.

Am 04. Januar treffen 120 Rekruten bei der 3. Kompanie zur Grundausbildung ein. Bereits nach wenigen Tagen werden durch eine Gruppe wehrpflichtiger Soldaten erste Beschwerden eingelegt. Es folgt eine Eingabe beim Wehrbeauftragten und die Einschaltung der lokale Presse. Vier Wochen später, am 01. Februar 1988, verlegt das gesamte Bataillon einschließlich der neuen Rekruten auf den Truppenübungsplatz Münsingen. Zwischenzeitlich hat sich der mediale Druck überregional aufgebaut. Noch in Münsingen (01. – 12. Februar) werden anläßlich eines abendlichen Appells der 3. Kompanie der Kompaniechef, Kompanieoffizier, Kompaniefeldwebel und alle Zugführer von ihrem Dienstposten durch den Bataillonskommandeur abgelöst.

Nach Rückkehr an den Standort Calw läßt der Brigadekommandeur Oberst Godehardt Schell das Bataillon in der Sporthalle antreten. Oberst Schell entschuldigt sich mit einer verneigenden Geste in aller Form bei den Rekruten der 3. Kompanie.

Die neue Kompanieführung (H Neumann, HF Ungeheuer, OL Tempel, HF Wirth, Ofhr Geisler) sorgt für einen nahtlosen Übergang. Die Grundausbildung wird bis zum Quartalsende durchgeführt, und die Soldaten werden am 06. April zum Fallschirm-Springerlehrgang nach Altenstadt zur III. Inspektion der LL/LTS kommandiert.

Der angefügte Artikel der BILD Zeitung beinhaltet schon in der Überschrift eine nicht der Wahrheit entsprechende Feststellung. Auch die weiteren Schilderungen sind der Orientierung an der Auflage geschuldet, und waren zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch ungeprüfte Sachverhalte. Beispielhaft an dem Artikel der BILD aufgezeigt, wurde das Thema durch die Presse zu einem Skandal aufgeblasen (“Schlimmer als im Lager”). Der “Schwarzwälder Bote” berichtete sogar von “einer auch sonst unmenschlichen Behandlung” und einem “Klima der Einschüchterung und der Menschenverachtung”, ohne öffentliche Zurückweisung durch die Bundeswehr oder spätere Richtigstellung. Die Maßnahmen gegen die allesamt tadellosen Vorgesetzten empfanden sehr viele Soldaten am Standort als ehrabschneidend. Ohne den Druck der Presse hätte man sicher zu anderen Lösungen Zugang gefunden. Man muss sich im Nachhinein fragen, wem diese “Geschichte” genutzt hat. Den beteiligten Soldaten aller Dienstgrade ganz sicher nicht.

Übrigens: der Verfasser dieses Artikels der BILD war Kai Diekmann (selbst Reserveoffizier), damals noch als junger Redakteur auf der untersten Sprosse der Karriereleiter, später 15 Jahre Chefredakteur bei BILD (2001-2015).

Der Truppenübungsplatz-Aufenthalt vom 01. bis 12. Februar in Münsingen hat es in sich. Mitten im Übungsbetrieb überschlagen sich die Ereignisse bei der 3. Kompanie. Die “Haarschneide-Affäre” sorgt für Schlagzeilen in der lokalen und nationalen Presse.

Bericht im Spiegel vom 15. Februar 1988:
https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13527841.html


Bataillonsappell am 25.03.1988:

Der stellvertretende Kommandeur und S3 Major Muhl, Fernmelde-Offizier Oberleutnant Harald Paul und Stabsfeldwebel Schmid werden aus dem Bataillon verabschiedet. Hauptmann Alois Hösle wird Kompaniechef der 5.Kp. Sein Vorgänger, Hauptmann Neumann, wird Kompaniechef der 3. Kp. Der Kompaniefeldwebel der 3. Kompanie Hauptfeldwebel Günther Schlegel übergibt den Dienstposten an Hauptfeldwebel Heinrich Ungeheuer (2. Kp).


Zur Übung COLIBRI XXVI. in Frankreich verlegt das Bataillon im Bahntransport nach Penzing, um von dort im Lufttransport mit den Transall des LTG61 nach Toulouse zu verlegen. Nach der Landung werden Fallschirme angelegt und es geht sofort in den Sprungeinsatz im Übungsraum.

Während des Rücktransportes nach Deutschland verunglückt eine Transall im Anflug auf Toulouse. Bange Momente am Standort, als die Meldung im Radio verbreitet wird. Dann der erlösende Anruf aus Frankreich: keine Verletzte, keine Kameraden des Bataillons an Bord!

3./251 vor dem Fußmarsch zum Bahnhof Calw
3./251 am Bahnhof Calw – Abfahrt nach Penzing

26. Juni bis 02.Juli läuft die LLGefÜb COLIBRI XXVI. im Raum PAU, TARBES, CAYLUS


Schwarm UH60 im Anflug
UH60 “Blackhawk” der US Army landen an zum Aufnehmen unserer Soldaten


Im Juni ist das Bataillon bei folgenden Übungen im Einsatz:
06. bis 09. Juni Gefechtsübung ALBATROS im Raum Donauwörth.


Die 4. Kompanie verlegt für 3 Tage vom 15. bis 18. August auf den TrÜbPl Baumholder.

Nach langer Zeit nehmen die Springer des Bataillons vom 22. bis 26. August am Sprungbiwak in Mengen zur Ableistung der Pflichtsprünge teil.

Eine Abordnung nimmt am 02. bis 03. September am 12. Divisionstreffen der 78. Infanterie- und Sturmdivision Tübingen teil.


Zwischen dem 11. bis 14. September läuft die Heeresübung LANDESVERTEIDIGUNG im Raum Worms.




Das Bataillon verlegt vom 05. bis 14. Oktober auf den TrÜbPl Münsingen.

Die 4. Kp unter Hauptfeldwebel Bernd Flechsler gewinnt den Brigade-Vielseitigkeitswettkampf. In der Woche vom 25. bis 29. November sind 35 italienische Kameraden unsere Gäste in Calw (5. Kp).

Gefechtsmarsch der 3./ Kompanie am frühen Morgen
Fhj Schorle

1989

O Schell (mitte) übergibt das Kommando an Major von Butler (links), rechts OTL Rosenberger
Berner Marsch 3./251
Berner Marsch 3./251 – im Ziel
Hammelburg 89
Hammelburg 89 – Kanadischer Leo 1

Vom 14. bis 16. März geht das Bataillon aus einem Nachtsprung in Deckenpfronn in eine Bataillonsgefechtsübung.

Bataillonsappell am 31. März 1989  Kommandowechsel: Oberstleutnant Carl-Hubertus von Butler (zum Tag der Übergabe noch Major) erhält vom Kommandeur der Schwarzwaldbrigade, Brigadegeneral Godehard Schell, das Kommando über unser Bataillon. Oberstleutnant Manfred Rosenberger wird verabschiedet. 

Auch in der 4. Kompanie gibt es eine Änderung an der Führungsspitze. Hauptmann Zitzmann übernimmt die 4. Kompanie von Hauptmann Rieger.

Eine Abordnung der 3. Kompanie (H Neumann, F Kohlitz, HG Stadler, OG Steck und U Janecke) nehmen am 06. und 07. Mai am 30. Schweizerischen Zwei-Tage-Marsch teil.

Der Feldkanonen-Zug der 4. Kompanie verlegt vom 16. bis 23. Mai zum FK-Schiessen nach Münsingen. Die 3. Kompanie ist vom 18. bis 21. Mai in Mitteltal.

Bataillons-Sportfest am D-Day. Am 06.06. wird das jährliches Sportfest ausgerichtet.

Unter großer Beteiligung der Bevölkerung wird am 19. Juni das Feierliches Gelöbnis der Rekruten unserer 3. Kompanie in Schömberg durchgeführt. Im darauf folgenden Quartal richtet das Bataillon am 07. September  das Feierliche Gelöbnis der neuen Rekruten auf dem Calwer Marktplatz aus.

Vom 11. bis 22. September läuft die Heeresübung 1989 OFFENES VISIER. Eine Abordnung des Bataillons nimmt am 15.09./16.09. am 13. Treffen der 78. Infanterie- und Sturmdivision in Tübingen teil.

1989 findet vom 08. bis 12. Oktober die 27. Auflage des traditionellen D/F Manövers COLIBRI XXVII. im Raum Laupheim-Riedenburg statt.



Zum 75jährigen Bestehen unseres kanadischen Patenverbandes des 1er Bataillon Royal 22e Regiment am 20.10. in Lahr gratuliert eine Abordnung unseres Verbandes.

Die Welt ist in Bewegung, besonders auf den Straßen der DDR. Während das Bataillon vom 08. bis 15. November in Hammelburg übt, überschlagen sich die Ereignisse. 


09.11. / 18.55 Uhr: DIE DDR ÖFFNET IHRE GRENZEN 

Pforzheimer Marsch mit Goretex-Jacke

Das Jahr wird vom 27. November bis 07. Dezember mit einem TrÜbPl-Aufenthalt in Münsingen beendet. Während die Truppe übt, wird in Calw die Sporthalle der Kaserne zur Aufnahme von DDR-Bürgern als Notunterkunft hergerichtet.

Als Ergänzung der Ausrüstung erhalten die Soldaten eine GORETEX Jacke. Wasserabweisend und atmungsaktiv, eine sehr gute Sache. Kurz danach folgt die passende Hose dazu, sowie eine Wintertarn-Kombination.

Kaum ausgeliefert, erscheinen die ersten Uniformteile im Flecktarn Muster.

4 Kommentare zu "1980 – 1989"

  1. Manfred Rosenberger | 10. Mai 2002 um 8:44 | Antworten

    Lieber Herr Hornung !
    Endlich komme ich dazu, Ihnen meine Anerkennung für diese tolle Idee und meinen Respekt für die mit viel Arbeit und technischem Know-how eingerichtete Homepage zu übermitteln. Ich bin sicher, daß viele Kameraden die Seite regelmäßig besuchen und die Adresse an alle Interessierten weitergeben. Der Besuch lohnt sich auch durch die aktuellen Nachrichten immer wieder neu.
    Sicher kann auch manchem damit geholfen werden, ehemalige Kameraden/Freunde, die aus den Augen verloren wurden, wieder zu finden. Ich wünsche Ihnen jedenfalls weiter viel Freude bei dieser Arbeit, aber auch persönlich Gesundheit und Zufriedenheit.
    In alter Verbundenheit
    Ihr Manfred Rosenberger

  2. Hartmut Haußer | 5. April 2002 um 7:40 | Antworten

    Wer kann mir den Weg zur Adressliste der ehemaligen Kameraden aufzeigen.
    Michel, alter Speznaz, melde Dich mal wieder.
    Hartmut

  3. Dieter Dettmering | 25. März 2002 um 12:05 | Antworten

    Sehr geehrte Herren,
    Für ein Klassentreffen in Hannover suche ich die Adresse unseres Mitschülers
    Manfred Klatt. Per Zufall habe ich im Internet die Seite “Träger der Ehrennadel
    des 251 Bataillon” mit Major Manfred Klatt gefunden. Da unser gesuchter
    Mitschüler Soldat geworden ist, hoffe ich, Ihn gefunden zu haben.
    Bitte nennen Sie mir die jetzige Anschrift und/oder Telefonnummer, damit ich zu
    Herrn Klatt Kontakt aufnehmen kann. Der von mir gesuchte Manfred Klatt ist ca. 60 Jahre alt.
    Wenn der Ihnen bekannte Major in diesem Alter ist, könnte wird es sicher mein
    ehemaliger Mitschüler sein.
    Ich wäre Ihnen dankbar und mit mir meine ehemaligen Klassenkameraden, wenn Sie
    die Adresse ausfindig machen könnten.

    Für Ihre Mühe möchte ich mich herzlich bedanken.

    Mit freundlichen Grüßen
    Dieter Dettmering

  4. Hallo,

    suche meinen Schulkameraden Manfred Klatt aus Büsum. In der Liste der Ehrennadelträger habe ich jemand mit gleichen Namen gefunden. Wer kann mit weiterhelfen?

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*