1980 – 1989

1980

Schwerpunkt in diesem Jahr ist die Großübung des II. Korps „Sankt Georg“, bei der unser Bataillon als Übungstruppe eingesetzt ist.

So wird die Ausbildung auf dem Übungsplatz Münsingen im Februar bereits auf diese Übung ausgerichtet.

Im September wird das Bataillon für die Großübung des Heeres der LLBrig 26 unterstellt. Weiträumige Luftlandeoperationen, u.a. aus dem Raum Koblenz bis in den Raum Fulda, gehören zum Übungsablauf ebenso wie der Einsatz in Verzögerung und Verteidigung. In der Abschlussbesprechung sagt der Inspekteur des Heeres GenLt Poeppel über die Leistungen unseres Verbandes:

„Wer heute in der Bundeswehr gut ausgebildete und motivierte Soldaten sehen will, der muss zur Fallschirmjägertruppe gehen!“

Im Oktober schließt sich der Übungsplatz Heuberg an, und wie auch noch im November hat das Bataillon einen prominenten Wehrübenden in seinen Reihen: den damaligen Kultusminister des Landes Baden-Würrtemberg Gerhard Mayer-Vorfelder, Oberleutnant der Reserve.

Mit einer Jagdkampfübung nach Fallschirmsprung im tiefverschneiten Hochschwarzwald und einem Appell anläßlich des 25-jährigen Bestehens der Bundeswehr klingt das Jahr 1980 aus.

1981

Parade in Calw – 2. Kompanie, vorne H Seidenspinner

Im März verlegt das Bataillon nach Baumholder, der Rückmarsch erfolgt im rahmen der Brigade-Marschübung „Husarenritt“. Die Heeresfliegerübung „Albatross“ im Mai nutzt das Bataillon im Hinblick auf das Herbstmanöver zur Luftlande und Gefechtsausbildung.

Im Juli feiert man „20 Jahre Standort Calw“ in Form eines Tages der Garnison mit 25.000 Besuchern.
Der Höhepunkt des Jahrs ist im September die Gefechtsübung des II.Korps „Scharfe Klinge“ im Raum Schwarzwald / Bodensee.

Das Bataillon hatte sich intensiv darauf vorbereitet, dem eigenen Angriff voraus, drei Neckar – Brücken im Handstreich aus der Luft zu nehmen und offenzuhalten. Der Feind erkennt die Absicht und verstärkt seine Verteidigung, dies zwingt das Bataillon zu einer neuen Planung. Trotz geringer Vorbereitungszeit und ohne ErkKdo voraus führt das Bataillon auch den neuen Auftrag vor den Augen des Verteidigungsministers und hoher in- und ausländischer Militärs erfolgreich durch.

BmVg Hans Apel im Gespräch mit HF Schlegel bei der Übung „Scharfe Klinge“

Im Oktober haben Teile des Bataillons die Gelegenheit, in Italien für zwei Wochen am Dienst der italienischen Fallschirmtruppe teilzunehmen und das italienische Springerabzeichen zu erwerben.

Der Dezember führt das Bataillon nach Hammelburg zum Orts- Waldkampf unter winterlichen Bedingungen. Erstmals erprobt das Bataillon hier bei einem MILAN-Nachtschießen mit gutem Erfolg die neue Vorfeldbeleuchtung mit der schwere Panzerfaust. Bei der dort durchgeführten Inspizierung durch den Inspizienten der Jägertruppe wird dem Bataillon ein guter Ausbildungsstand bescheinigt.

1982

3./251 im Angriff auf Skiern

Das Jahr beginnt auf dem tief verschneiten Übungsplatz Münsingen. Höhepunkt dabei ist das Gefechtsschiessen des mit Mörser und TOW verstärkten Bataillons am 28.01. Die gesamte 3. Kompanie greift dabei auf Skiern an. Der Rückmarsch erfolgt ab Tübingen im Fußmarsch. Zunächst durch den Schönbuch geht es nördlich Herrenberg vorbei, Deckenpfronn wird ostwärts umgangen. Nach 50 km erreicht das Bataillon trotz extremer Wetterbedingungen ohne nennenswerte Ausfälle den Standort.

„Der Kommandeur mit seinen Kp-Feldwebeln“ :  (v.l.n.r.: HF Hans Mielke, HF Uwe Albuschat, OTL Jochen Duesberg, HF Günther Schlegel, HF Holger Glattfeld, HF Udo Petrus)


Am 01. April wird das Bataillon 25 Jahre alt. Aus diesem Anlaß findet am gleichen Tag ein feierlicher Appell statt. Die eigentliche Jubiläumsfeier findet am 05.06. statt, zu der alle Angehörigen, Freunde und Ehemaligen eingeladen werden. 

H Wolfgand Mettler (vorne) und HF Günther Schlegel bei der 
Verleihung der Springerabzeichen an die Paras des 1er RCP

Das neue Lebensjahr bringt wieder eine Umgliederung in die Heeresstruktur 4 mit sich.

Vom 10.-12. Mai findet in der neuen Gliederung die LL-Gefechtsübung COLIBRI XX. statt, in der das Bataillon in der Verteidigung nach Fallschirmsprung und Luftlandung im raum Landsberg-Lech und Günzburg-Donau eingesetzt wird. 330 französische Soldaten erwerben das Deutsche Springerabzeichen.

Die 5. Kp erhält die erste PzAbw Waffe TOW
am 08.04.1982

Vom 13. – 17. September leistet das Bataillon während der Heeresübung „Starke Wehr“ den Schiedsrichterdienst.

Im Oktober findet ein Deutsch-Italienischer Sprungdienst in Münsingen mit dem 5. Ital. Bataillon „El Alamein“ statt.

Ein voller Erfolg wir die vom 10. – 12. November dauernde Teilnahme der 3./251 unter H Mettler bei der Gefechtsübung „Flinkes Stacheltier“ der 10. Panzerdivision.

Der Besuch des Kdr 1. LLDiv bei der Winterkampfausbildung des Bataillons beendet das Jahr.

1983

Der Bataillonsstab 1982 – (v.l.n.r.) H Henschel (TO), HF Mayer (ZSt), HF Stickelbröck (S3Fw), ROI Günther Weibrecht, OF Klamt (S1Fw), X, X; unten: X, X, OL Moos (S2), OLT Duesberg (KDR), M Stadter (S3), H Klatt (S4)

Vom 05. – 15. April übt das Bataillon auf dem Übungsplatz Münsingen, die Rückverlegung zu Fuß ist traditionell der Höhepunkt. 

Im Mai nehmen Teile der 2./251 unter H Seidenspinner am Berner Marsch teil.

Das LL-Biwak in Mengen findet vom 11. – 15. Juli statt.

3./251 in Frankreich, vorne F Leyendecker
Marschpause

Zur LLGefÜb COLIBRI XXI. verlegt die Truppe mit 15 Transall nach  Caylus / Frankreich.

Nach dem Abschuss einer Boing 747 der Korean Airlines über der Sowjetischen Halbinsel Sachalin am 01.09.1983 steht man am Rande eines Weltkrieges. Weitere Informationen zur Lage bei wikipedia zur Übung „Able Archer“.

Es folgen bis über die Mitte des folgenden Jahres hinaus ungewöhnlich viele Übungen und TrÜbPl-Aufenthalte.

1984

Bonnland 3./251 (Foto: Horst Fabian)

Im Januar geht der Feldkanonenzug der 5. Kompanie zum Flugabwehrschiessen auf den Übungsplatz nach Putlos. Zur gleichen Zeit übt das Bataillon den Orts- und Häuserkampf in Hammelburg.

Im Mai verlegt die Truppe nach Hohenfels, wo auch die diesjährige LLGefÜb COLIBRI XXII. im Raum Schmidtmühlen-Hohenfels stattfindet.

Bei der Übung „Pret Vert“ mit den belgischen Commandos im Juni stellt die 3./251 einen Zug. 

Am 19. August verunglücken unsere Kameraden Stabsunteroffizier Michael Neffke und Unteroffizier Wilfried Klaus (beide 2./251) tödlich bei einem Verkehrsunfall auf dem Weg zur LL/LTS nach Altenstadt.

Krakas der FM-Grp 1./251 (Grp-Fhr F Harald Dettenborn)


13. – 21. September: Heeresübung „Flinker Igel“ im Raum Oberpfalz/Niederbayern.

Im Oktober übergibt OTL Kunold das Bataillon an OTL Digutsch.

Vom 14. bis 26. Oktober ist das Bataillon wieder auf dem Übungsplatz Hohenfels. Die Rückverlegung an den Standort findet im Rahmen der LL-Gefechtsübung „Bremse“ statt: Nehmen des Flugplatzes „Malmsheim“, Fallschirmsprung aus CH-53, offen halten für die später mit CH-47 und C-160 anlandenden Teile des Bataillons.

1985

Am 25. Januar 1985 verunglückt unser Kamerad Feldwebel Herbert Ackermann (4./251) tödlich bei einem Freifallsprung nahe der Eisbergkaserne in Nagold.

OTL Digutsch (re.) bei der Lageeinweisung am „Kleinen Auersberg“ für den Israelischen Militärattache; 
O Schell Bildmitte

3. Kompanie: Hauptmann Mettler wird nach Altenstadt versetzt. Mit ihm verliert das Bataillon einen seiner qualifiziertesten Offiziere. Er hinterläßt eine Kompanie, die zu diesem Zeitpunkt ein Höchstmaß an Ausbildungsstand und Motivation erreicht hat. Nachfolger wird H Bachhelm. 

In der Zeit vom 17.02. – 02. März ist das Bataillon auf dem Übungsplatz in Wildflecken. Im Mittelpunkt steht der Besuch des israelischen Militärattaches. Ihm stellt sich die 3./251 beim „Angriff auf den kleinen Auersberg“ vor.

OTL Digutsch (Bildmitte) in Italien, mit dabei L Hangs (3vl) und OL Schmitt (re)

Im Mai ist der Feldkanonenzug der 5./251 in Todendorf (Fla-Schießen mit FK). Zeitgleich findet im Raum Ingolstadt die LL-Gefechtsübung „Albatros IX“ statt.

Das LL-Biwak in Mengen wird vom 24. – 28. Juni durchgeführt. Eine Abordnung des Bataillons geht nach Italien und erwirbt beim 2. Btl „Tarquinia“ in Livorno das italienische Springerabzeichen.

L Hangs (re.) bei der Einweisung, links OF Hartmut Hausser, im Hintergrund U Schwaiger 2./251

Im Oktober verlegt das Bataillon auf den Übungsplatz Hohenfels. Die Verlegung wird im Lufttransport von Stuttgart-Echterdingen mit C160 unter schwierigen Witterungsbedingungen durchgeführt. Der stv. Kdr Major Beichel verunglückt beim FschSprung schwer. Besuch des Chinesischen Militär-Attaches

Für die Heeresübung „Trutzige Sachsen“ im Raum Bremen stellt das Bataillon Teile für den Schiedsrichterdienst.

Die LL-Gefechtsuebung „Ventilator“ in Oberbayern findet am 3. und 4. Oktober statt.

Zur Feind-Darstellung an der internationalen  Fernspähschule in Weingarten wird die 2. Kompanie vom 30.11. – 01.12. abgestellt.

Anläßlich des Jubiläums „30 Jahre Bundeswehr“ findet ein Großer Zapfenstreich auf dem Marktplatz in Calw statt.

1986

Absetzen aus CH 47

Vom 1.-9. Februar übt das Bataillon auf dem Übungsplatz Heuberg. Höhepunkt ist der Besuch des KG II. Korps GenLt Lange. Im Anschluss findet die LL-Gefechtsuebung „Merkur“ statt.

Major Muhl wird neuer S3/stv. Kdr

12. – 16.  Mai: „Stilles Emsland“ und „Second Try“ in den Niederlanden und Norddeutschland. Das Bataillon springt als erster Verband nach Ende des II. Weltkrieges auf Niederländischem Boden.

Sprungdienst in Schaffen (Belgien)

14. – 18. Juli: 40 Soldaten erwerben das belgische Springerabzeichen beim Reg „Para Commando“ in Flavinne / Belgien.

„Fränkischer Schild“: Sprungeinsatz Bad Wimpfen

Bei der Heeresübung „Fränkischer Schild“ wird das Bataillon als Übungstruppe „Rot“ eingesetzt. Nach Anlandung mit UH-1D und CH-53 werden die Main-Brücken in Karlstadt (2./251) und Himmelstadt (3./251) im Handstreich genommen und verteidigt.

Am folgenden Tag greift das Bataillon nach Fallschirmsprung nördlich Bad Wimpfen die verteidigenden Jäger und Panzergrenadiere an.

„Rommel-Zug“: Gratulation an Hauptmann Christian Brauer (Kompaniechef 2./251, daneben Fähnrich Boris Grundel)

Beim Rommel-Wettkampf in Hammelburg erreicht die Auswahl des Bataillons als Vertreter der 1. Luftlandedivision unter Führung von HF Harry Ungeheuer den 3. Platz der Gesamtwertung.

III. Zug 3./251 (OF Alfred Schmitt, li.) nach 
Fsch-Sprung angetreten (Fränkischer Schild)

Weitere Übungen in diesem Jahr:
– GefÜb „Crossed Swords“ / Paderborn
– HÜb „Fränkischer Schild“ / Bad Wimpfen
– GefÜb „Wachsamer Greif“
– TrÜPl Hohenfels
– BrigGefÜb „Schlagender Falke“
– GefÜb „Buntes Fähnlein“

Eine besondere Auszeichnung wird die Teilnahme von 3 Soldaten des Bataillons an einem Austausch an der schwedischen FschJgSchule in Karlsborg.

1987

Auf dem Übungsplatz Hammelburg (Orts- und Häuserkampf vom 26.01. – 04.02.) begrüßt das Bataillon zahlreiche internationale Gäste: Soldaten der franz. Berlin Brigade, Kanadier, Belgier, sowie 8 Kameraden der 11th AvnGrp aus Schwäbisch-Hall üben mit dem Bataillon.

Drei Soldaten nehmen an einer Tauchausbildung vom 19. – 23. Januar bei den frz. Streitkräften in Reutlingen teil und erwerben das franz. Taucherabzeichen. 251 hat somit als einziger Verband der 1. LLDiv eine Tauchergruppe.

O Schell bei der Übergabe der Auszeichnung an OTL Digutsch

Am 27.03. erhält OTL Digutsch aus den Händen des Brigadekommandeurs den Wappenteller des II. Korps als Auszeichnung für das erfolgreichste süddeutsche Bataillon. Bewertet werden sportliche Leistungen, Gepäckmarsch und Schießen.

OTL Digutsch (li), Gerhard Meyer-Vorfelder (Bildmitte), O Schell (re)

Mit einem Tag der offenen Tür in der Graf Zeppelin Kaserne feiert man am 28.03. das 30-jährige Bestehen des Bataillons.

Es werden rund 5.000 Besucher gezählt. Höhepunkt ist der Appell, bei dem Minister Meyer-Vorfelder im Auftrag des Ministerpräsidenten Lothar Späth das Fahnenband des Landes Baden-Württemberg verleiht.

Übergabe: v.l.n.r. OTL Digutsch, OTL Rosenberger

Im Rahmen des Appells übergibt OTL Digutsch sein Bataillon an OTL Rosenberger.

Kommandeur mit seinen „Spiessen“: HF Günther Schlegel, HF Bernd Kubisch, HF Hans Mielke, OLT Hartmut Digutsch, HF Uwe Albuschat, HF Holger Glattfeld

Am 15.07. wird die Patenschaft zwischen der Gemeinde Schaidt (Pfalz) und der 2. Kompanie geschlossen. Die Kompanie präsentiert sich vor Ort unter anderem mit Fallschirmspüngen aus UH-1D.

COLIBRI XXV: Feldparade auf dem
Fliegerhorst Mengen

Mit einer eindrucksvollen Feldparade auf dem Fliegerhorst Mengen geht die 25. LL-Gefechtsübung Colibri (29.06.-01.07.) zu Ende. Zwischen Allgäu und Schwäbischer Alb waren rund 2.000 Soldaten der LLBrig 25 und der 1.. französischen Fallschirmjägerdivision aus Toulouse im Einsatz.  


Auf die Heeresübung „Kecker Spatz“ vom 21.09.-25.09. folgt vom 24.11. bis 26.11. die intensive BtlGefÜbung „Herbststurm“ im Raum Rohrdorf statt.

1988

Der Truppenübungsplatz-Aufenthalt vom 01.02. bis 12.02. in Münsingen hat es in sich. Mitten im Übungsbetrieb überschlagen sich die Ereignisse bei der 3. Kompanie. Die „Haarschneide-Affäre“ sorgt für Schlagzeilen in der lokalen und nationalen Presse.

Bericht im Spiegel vom 15.02.1988:
https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13527841.html


Bataillonsappell am 25.03.1988:

Der stv. Kommandeur und S3 Major Muhl, FM-Offz Oberleutnant Paul und Stabsfeldwebel Schmid werden aus dem Bataillon verabschiedet. Hauptmann Alois Hösle wird KpChef der 5.Kp. Sein Vorgänger, Hauptmann Neumann, wird KpChef der 3. Kp. Der Kompaniefeldwebel der 3. Hauptfeldwebel Günther Schlegel übergibt den Dienstposten an Hauptfeldwebel Heinrich Ungeheuer (2. Kp).

Sprungdienst in Mengen | Transall C160
Sprungdienst in Mengen | Transall C160
rechte Reihe vorne: Major Ferdinand Baur, Argentinischer Gast-Offizier, OF Harald Dettenborn, OF Michael Schmitz; links OF Michael Hornung


Im Juni ist das Bataillon bei folgenden Übungen im Einsatz:
06.06.-09.06. GefÜb „Albatros“ im Raum Donauwörth
26.06.-02.07. LLGefÜb „COLIBRI XXVI“ im Raum Pau, Tarbes, Caylus

Die 4. Kompanie verlegt für 3 Tage vom 15.08.-18.08. auf den TrÜbPl Baumholder.

Nach langer Zeit nehmen die Springer des Bataillons vom 22.08.-26.08. am Sprungbiwak in Mengen zur Ableistung der Pflichtsprünge teil. Eine Abordnung nimmt am 02.09.-03.09. am 12. Divisionstreffen der 78. Infanterie- und Sturmdivision Tübingen teil. Zwischen dem 11.09.-14.09. läuft die Heeresübung „Landesverteidigung“ im Raum Worms. Das Bataillon verlegt vom 05.10.-14.10. auf den TrÜbPl Münsingen.

Die 4. Kp unter HF Bernd Flechsler gewinnt den Brigade-Vielseitigkeitswettkampf. In der Woche vom 25.11.-29.11. sind 35 italienische Kameraden unsere Gäste in Calw (5. Kp).

1989

O Schell übergiebt das Kommando an Major von Butler

Vom 14.03. bis 16.03. geht das Bataillon aus einem Nachtsprung in Deckenpfronn in eine Btl-Gefechtsübung.

Bataillonsappell am 31.03.1989  Kommandowechsel: OTL v. Butler (zum Tag der Übergabe noch Major) erhält vom Kommandeur der Schwarzwaldbrigade, Brigadegeneral Godehard Schell, das Kommando über unser Bataillon. OTL Rosenberger wird verabschiedet. 

Auch in der 4. Kompanie gibt es eine Änderung an der Führungsspitze. H Zitzmann übernimmt die 4. Kp von H Rieger.

Der Feldkanonen-Zug der 4. Kompanie verlegt vom 16.05.-23.05. zum FK-Schiessen nach Münsingen.

Btl-Sportfest am D-Day. Am 06.06. wird das jährliches Sportfest ausgerichtet.

Unter großer Beteiligung der Bevölkerung wird am 19.06. das Feierliches Gelöbnis der Rekruten unserer 3. Kp in Schömberg durchgeführt. Im darauffolgenden Quartal richtet das Bataillon am 07.09.  das Feierliche Gelöbnis der neuen Rekruten auf dem Calwer Marktplatz aus.

Vom 11.09. bis 22.09. läuft die Heeresübung 1989 „Offenes Visier“. Eine Abordnung des Bataillons nimmt am 15.09./16.09. am 13. Treffen der 78. Infanterie- und Sturmdivision in Tübingen teil.

1989 findet vom 08.10.-12.10. die 27. Auflage des traditionellen D/F Manövers „COLIBRI XXVII“ im Raum Laupheim-Riedenburgstatt.

Zum 75jährigen Bestehen unseres Patenverbandes des 1erBtl Royal 22e Reg am 20.10. in Lahr gratuliert eine Abordnung unseres Verbandes.

Die Welt ist in Bewegung, gerade in Deutschland in diesen Tagen. Während das Bataillon vom 08.11. bis 15.11. in Hammelburg übt, überschlagen sich die Ereignisse. 


09.11. 18.55 Uhr: DIE DDR ÖFFNET IHRE GRENZEN 

Das Jahr wird vom 27.11. bis 07.12. mit einem TrÜbPl-Aufenthalt in Münsingen beendet. Während die Truppe übt, wird in Calw die Sporthalle der Kaserne zur Aufnahme von DDR-Bürgern als Notunterkunft hergerichtet.

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